Meine Lieben!
Wenn man in freudiger Erwartung ist und man dann endlich dieses süße kleine Baby in Händen hält, dann hat man sich meistens gut informiert über die Zeit, die nun vor einem liegt. Es gibt so viele Ratgeber, Internetforen und man bekommt Tipps von Freunden und der ganzen Familie.
Man weiß die Hausarbeit wird um vieles mehr. Die Handgriffe werden schneller, die Arbeit und der Tag sind meistens gut strukturiert und die Nächte werden kürzer. Eigentlich ist man immer müde. Aber man ist glücklich und schwebt auf Wolke sieben. Ein Leben mit „Wahren Engeln“ eben.
Auch die Wäsche wird natürlich mehr. Eine Person mehr, bedeutet um eine Person mehr Wäsche. Glaubt man! Wenn man dann noch ein zweites Kind oder dann noch ein drittes bekommt, heißt das wieder um diese neuen kleinen Persönchen mehr Wäsche. Glaubt man!
Die Wäsche multipliziert sich oder rechnet sich hoch. Ich bin aber noch nicht auf den richtigen Faktor gekommen. Ich wasche fast täglich Wäsche. Gelobt sei die Waschmaschine! Wenn dann der Wäscheberg endlich kleiner ist, finde ich mich richtig glücklich und befreit. Dann am nächsten Tag wechselt man Handtücher oder die Bettwäsche, die Kuscheldecken oder die Badvorleger. Beim Sport, beim Backen, beim Kochen, beim draußen spielen, beim Malen, beim Basteln, beim Handwerken……überall Wäscheberge!!!!
Bei fünf Personen hat man also gleich wieder einen Wäscheberg. Ein Wäscheberg, der nie endet!
Ich habe nun, zumindest an den meisten Tagen, meinen inneren Schweinehund überlistet und das Wäschewaschen zum Hobby erklärt. Denn erledigt gehört die Wäsche und wenn man es lieber macht, geht es doch schneller von der Hand. Besser gesagt von der Leine oder vom Wäscheständer. Aber dann beginnt das Problem mit der Weiterverarbeitung. Welche Wäsche zu welchem Kind, hunderte Socken suchen ihren Besitzer, die Bügelwäsche wird in den nächsten Korb gelegt und wartet auf einen Regentag.
Kennt ihr auch alle die Socken fressenden Waschmaschinen…….
Habt ihr auch so eine!
Mit lieben Grüßen
Euer Blog „Wahre Engel“